Neuseeland

Neuseeland ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik. Neuseeland besteht aus zwei großen Inseln (Nord- und Südinsel), einer mittelgroßen (Stewartinsel) und 700 kleinen Inseln. Die beiden Hauptinseln sind in 24 Regions unterteilt.
Die nächstgelegenen Staaten befinden sich im Westen mit Australien (die Westküsten der beiden Hauptinseln Neuseelands sind zwischen 1530 km und rund 2100 km von der Ostküste Australiens und Tasmaniens entfernt), im Norden mit der französischen Insel Neukaledonien und den Inselstaaten Tonga und Fidschi sowie als Kontinent die Antarktis im Süden. Weder geographisch noch kulturell lässt sich Neuseeland eindeutig einem bestimmten Kontinent zuordnen: Das Land liegt teils auf der australischen, teils auf der pazifischen Platte und ist sowohl mit dem europäisch geprägten Kulturraum Australiens als auch mit dem polynesischen Teil Ozeaniens verbunden.

Neuseeland hat eine sehr kleine Population von nur 4 Millionen Menschen, in einem Land, das eine Fläche so groß wie Deutschland oder Großbritannien hat

Die Nordinsel ist wesentlich dichter besiedelt als die größere Südinsel.

Die Südinsel wird bestimmt durch die Southern Alps, einem fast 4000 Meter hohem Gebirge. An der Westküste fällt dieses steil zum Meer hin ab und kalter Regenwald findet sich in den Tälern. Weite Ebenen erstrecken sich zwischen Ostküste und dem Gebirge, in denen sich unter anderem Neuseelands bekannteste Weinanbaugebiete erstrecken.

Neuseeland ist mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 1600km immer gut für klimatische Abwechslung. Der äußerste Norden ist subtropisch geprägt, es stehen auch mal Palmen am Strand und in den Sommermonaten (Dezember-März) wird es heiß genug, um baden zu gehen. Je weiter südlich man kommt, desto kühler wird das Klima. Die Südinsel ist eher vom gemäßigten Klima geprägt, wobei hier die Westküste eine Sonderrolle einnimmt. Die hohen Bergmassive, die direkt bis an das Meer heranragen sorgen dafür, dass sich hier immer die Wolken abregnen können. Das Fiordland im Südwesten der Südinsel ist zehnmal regenreicher als Mitteleuropa und für seinen Kalten Regenwald berühmt. Da eine Neuseelandreise immer auch zum Franz-Josef-Gletscher und zum Mt. Cook in die Südalpen führt, kann man auch im Frühling oder Herbst mit Schnee rechnen. Das Hochland und die höheren Lagen der Gebirge, v.a. auf der Südinsel sind im Winter sehr kalt. Reisende sollten sich deshalb auf praktisch jedes Wetter vorbereiten. Leichte Sommerkleidung, ein paar warme Pullover und Jacken, die Regen und Wind trotzen gehören hier einfach zur Grundausstattung.

Englisch ist einer der offiziellen Landessprachen.

Gemüse und Früchte gibt es in reicher Vielfalt zu günstigen Preisen. Pestizidfrei angebaute Lebensmittel (Organic Food) besitzen einen hohen Stellenwert.

Auswandern nach Neuseeland
Das ist der Traum von vielen! Kein Wunder, denn Neuseeland hat sich gerade bei deutschen Auswanderern zum In-Ziel entwickelt. Auch demografisch hat Neuseeland weniger Probleme als Deutschland: Bei 1,79 Kindern pro Frau droht der Gesellschaft keine Überalterung – und Platz ist genug für alle da.
Auf einem Quadratkilometer leben sich heute in Neuseeland gerade einmal 15 Menschen. Und das, obwohl die Natur viel üppiger ist im Vergleich zu Australien.
Die drei Hauptabwanderungsgegenden Neuseelands sind:
• Auckland auf der Nordinsel
• Manawatu-Wanganui, ebenfalls auf der Nordinsel
• Southland, Südinsel

BILD VON DER KARTE

 

Karte von Neuseeland mit beliebtesten Wohngegenden (grün)
und den Regionen mit der größten Abwanderungsrate Einheimischer (rot)

Die Immobilienpreise in Auckland sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen und liegend über dem Landesdurchschnitt. Die meisten Menschen gewinnen in finanzieller Hinsicht, wenn sie Auckland verlassen, sofern sie nicht zu viel Einkommen durch den Jobwechsel verlieren. Rentner können oft Kapital daraus schladen, wenn sie Auckland verlassen und in eine Gegend mit niedrigeren Lebenshaltungskosten ziehen. Viele Rentner ziehen nach Waikato, eine Region südlich von Auckland, oder nach Tauranga in der Bay of Plenty.
Southland ist ein ländliches Gebiet ohne Großstädte. Southland ist die zweite Abwanderungsregion in Neuseeland.

Wohnen in Neuseeland: Wo lebt es sich am besten?
Die Volkszählung 2006 (StatisticsNZ) zeigt vier Regionen, in denen das Leben in Neuseeland für Neuseeländer am attraktivsten zu sein scheint. Die größten Zuzüge verzeichneten diese Regionen
• Canterbury (Christchurch)
• Bay of Plenty, (Tauranga)
• Waikato
• Otago
-Bay of Plenty, und vor allem seine Hauptstadt Tauranga, sind wegen des warmen sonnigen Klimas beliebte Wohngegenden für Rentner und sind somit die Gold Coast Neuseelands.
-In Canterbury lebt heute mehr als die Hälfte der Bevölkerung der ganzen Südinsel. Die Gebietshauptstadt Christchurch ist eines der Wirtschaftszentren.
-In Waikato liegen einige attraktive Kleinstädte in der Nähe von Hamilton.
-Otago zieht die Neuseeländer durch erschwingliche Immobilienpreise in und um die Universitätsstadt Dunedin an.

 

Die 113.729 km² große Nordinsel ist die dichter besiedelte Insel Neuseelands. Auf ihr leben etwa drei Viertel der Einwohner, und sowohl die Hauptstadt Wellington als auch die größte Stadt des Landes Auckland liegen auf der Nordinsel.
Auckland liegt auf einem Isthmus, der an der engsten Stelle weniger als zwei Kilometer breit ist und den Pazifik von der Tasmansee trennt. Nördlich des Isthmus befindet sich die North Auckland Peninsula, die sich wiederum in zahlreiche weitere Halbinseln bis hoch zur Aupouri Peninsula aufgliedert. Die Westküste der North Auckland Peninsula verläuft relativ glatt. Sie ist geprägt von langen Sandstränden, unter denen der Ninety Mile Beach der bekannteste sein dürfte, sowie zwei großen Naturhäfen, dem Kaipara Harbour und dem Hokianga Harbour. Südlich des Hokianga Harbours erstreckt sich der Waipoua Forest, der bedeutende Kauri-Bäume beherbergt. Die Ostküste dagegen ist zerklüfteter und weist zahlreiche vorgelagerte Inseln auf, beherbergt aber auch einige Naturhäfen. Die bekanntesten dürften die Bay of Islands und der Hafen der größten Stadt der Halbinsel, Whangarei, sein. Das Landesinnere wird von land- und forstwirtschaftlich genutztem Hügelland bedeckt.
Südlich von Auckland findet sich die Region Waikato. Im Westen dieser Region befindet sich ein Mittelgebirge, die Hakarimata Range, die aber an der Mündung des Flusses Waikato in die Tasmansee in eine sanfte Hügellandschaft übergeht. Östlich der Hakarimata Range schließen sich die Waikato Plains an, eine ausgeprägte Tiefebene, die sich zu beiden Seiten des Waikato erstreckt. Hier liegt Hamilton, die viertgrößte Agglomeration des Landes. Weiter östlich schließen sich dann mit den Kaimai Range und dem Mamaku Plateau wieder zwei überwiegend bewaldete Mittelgebirgszüge an. Diese trennen die Region von dem Gebiet rund um die Bay of Plenty. Im Norden der Bucht liegt die Coromandel Peninsula, die von der bis zu 900 m hohen Bergkette Coromandel Range geprägt wird, deren nördlicher Ausläufer die Great-Barrier-Insel ist.
Das Zentrum der Insel wird vom Volcanic Plateau dominiert, dessen Vulkane Ngauruhoe, Tongariro und Ruapehu den von der UNESCO zum ersten kombinierten Weltkulturerbe und Weltnaturerbe erklärten Tongariro-Nationalpark bilden. Der Ruapehu ist mit 2797 m die höchste Erhebung der Insel. Nördlich von ihm liegt, genau im Zentrum der Nordinsel, der Lake Taupo, der größte See des Landes. Östlich von diesem liegen der Kaingaroa Forest und der Te-Urewera-Nationalpark, zwei ausgedehnte Waldgebiete, die die Region bis zur Ostküste prägen. Dieses Gebiet ist schwach besiedelt und von zahlreichen Mittelgebirgen durchzogen. Die höchste Erhebung ist der 1754 m hohe, zur Ruakumara Range gehörende Hikurangi in der Nähe des East Capes. Im Westen der zentralen Hochebene geht die Landschaft in ein bewaldetes raues Hügelland über, dass vom Whanganui River und zahlreichen Seitenflüssen durchzogen wird. In der Mitte dieses Tieflands liegt der Whanganui-Nationalpark. Weiter westlich schließt sich daran die in die Tasmansee hineinragende Region Taranaki an. Diese wird vom 2518 m hohen gleichnamigen Vulkan geprägt. Um den freistehenden Vulkan herum befindet sich ein breiter Regenwaldgürtel, der durch den Egmont-Nationalpark geschützt wird. Die Region ist sehr fruchtbar und ein Zentrum der neuseeländischen Milchproduktion.

 

Südlich der Region um den Whanganui befindet sich die Manawatuebene, ein Auengebiet um die Flüsse Manawatu und Rangitikei. Daran schließt sich im weiteren Küstenverlauf die Kapiti Coast an, in deren Süden wiederum die Region Wellington rund um die Hauptstadt liegt. Nach Nordosten wird die Region durch die Tararua Range begrenzt, nach Osten durch die Rimutaka Range, zwei Mittelgebirgszüge, an die sich im Norden noch die Ruahine Range anschließt und die zu einem sich parallel zur Ostküste ziehenden Gebirgsrücken gehören, dem im Norden auch die bereits oben erwähnte Ruakumara Range angehört. Östlich der Gebirge befindet sich die sumpfige Wairarapaebene, die wiederum durch ein weiteres gebirgiges Gebiet im Osten eingegrenzt wird. Nordöstlich dieser Region findet man schließlich die Region Hawke’s Bay rund um die Hawke Bay. In deren Innern ist neben der bereits erwähnten Ruahine auch die Kaweka Range zu finden. Die übrige Region besteht aus sanftem Hügelland sowie der Auenlandschaft um den Wairoa River im Norden und der fruchtbaren Heretaungaebene im Süden. Im Norden schließt sich dann die bereits beschriebene Region um Gisborne an.

Die mit 151.215 km² etwas größere Südinsel wird dominiert von den parallel zur Westküste verlaufenden Neuseeländischen Alpen, auch Südalpen genannt. Dieses Hochgebirge ist das höchste Australasiens und Ozeaniens. Die höchste Erhebung in der Gebirgskette stellt mit 3724 m der Mount Cook dar, gefolgt vom 3498 m hohen Mount Tasman. Insgesamt sind 17 Gipfel höher als 3000 m. Sowohl die nördlichsten als auch die südlichsten Gebiete der Insel bestehen aus Mittelgebirgen, die teilweise auf über 1000 m Höhe ansteigen. Die Region West Coast zwischen Südalpen und der Tasmansee ist äußerst schmal und gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten der Erde. Aufgrund dessen schieben sich einige Gletscher der Südalpen, wie der Fox- und der Franz-Josef-Gletscher, durch sämtliche Vegetationszonen bis in die Regenwälder in Küstennähe; der äußerste Südwesten bildet reich gegliederte Fjordlandschaften. Weite Teile des Südwestens stehen als Nationalparks unter Schutz; gemeinsam bilden diese die Te Wahipounamu World Heritage Area. Östlich der Südalpen befinden sich die Canterbury Plains, eine große Schwemmebene, die sich gut für landwirtschaftliche Zwecke eignet, etwa für die Viehzucht.

 

Immobilienpreise der Nordinsel

Ort                                           Durchschnittl. Hauspreis  Mai 2008     Durchschnittl.  Hauspreis Mai 2007      Durchschnittl.  Hauspreis Mai 2006      Durchschnittl. Hauspreis Mai 2005 

Nelson                                       $321.000                                                      $332.500                                                     $302.000                                                     $285.000

Timaru                                      $240.000                                                     $215.000                                                      $196.500                                                      $177.000

Queenstown                             $540.000                                                     $550.000                                                     $510.750                                                       $445.000

Dunedin                                    $245.000                                                     $250.000                                                     $235.000                                                      $210.000

Invercargill                               $205.000                                                     $189.000                                                     $135.000                                                       $130.000

 

Hauptunterschiede zwischen Nord- und Südinsel:

• Die Nordinseln ist von Vulkanen geprägt (Vulkanischer Gürtel: White Insland, Rotorua, Tongariro Nationalpark, Mount Taranaki). Die Nordinsel bietet lange, goldgelbe Sandstrände und ein mildes Klima an der Ostküste und dunkle, raue Surfstrände an der Westküste. Auf der Nordinsel findet man auch wichtige Zentren der Maorikultur (Waitangi, Cape Reinga, Rotorua, East Cape). Die Nordinsel hat mit über 2/3 eine wesentlich höhere Einwohnerzahl als die Südinsel.

• Die Südinsel wird vor allem durch die ‚Southern Alps‘ gezeichnet. Die schroffe Westküste mit dichtem Regenwald ist weitgehend unbesiedelt. Der Norden der Südinsel ist für die Weinanbaugebiete berühmt und der Süden für die unberührte Natur, welche unter anderem Heimat für Pinguine, Seelöwen und Robben ist. Christchurch ist die größte Stadt der Südinsel und Queenstown wird die ‚Adventure Capital‘ Neuseelands genannt, weil hier sehr viele Extremsportarten ausprobiert werden können.

KARTE VON NEUSEELAND

 

In Neuseeland gibt es offiziell 16 Städte (City Councils). Die größten unter ihnen sind Auckland City mit etwa 405.000, Christchurch mit knapp 350.000 und Manukau mit etwa 330.000, North Shore City mit etwa 205.000, gefolgt von Waitakere und Wellington mit knapp unter 200.000 Einwohnern
Die beliebtesten Reiseziele sind Rotorua, die Waitomo Caves, die Coromandel Peninsula, das Fjordland mit dem Milford Sound, Queenstown, Auckland, die Bay of Islands, Dunedin und die Hawke’s Bay.

 

KLIMATABELLE

 

Vegetationsformen
Aus mehreren Gründen weist Neuseeland eine hohe Zahl an unterschiedlichen Vegetationsformationen auf. Zum einen sind über 1600 km Nord-Süd-Erstreckung im Vergleich zur relativ kleinen Landfläche von 268.680 km² extrem lang. Deutschland ist zum Vergleich bei einer Landfläche von 357.000 km² nur etwa 880 km lang. Ein weiterer wichtiger Grund für die Vielzahl an Vegetationsformen sind die großen Höhenunterschiede in Neuseeland. Während zum Beispiel der „große Nachbar“ Australien die 28-fache Fläche umfasst, ist dessen größte Erhebung, der Mount Kosciuszko, nur 2228 m hoch. Hingegen erreicht Neuseelands höchster Berg, der Mount Cook, 3754 m. Zuletzt sorgt auch die durch die Lage der Gebirge bedingte ungleichmäßige Verteilung der Niederschläge für eine Vielfalt an Vegetationsformen.
Während fast die gesamte Westküste der Südinsel von dichtem (endemischen) gemäßigtem Regenwald bewachsen ist, gehören die Südlichen Alpen zur alpinen Vegetationsstufe. Die Nähe dieser völlig unterschiedlichen Pflanzenformationen ist ungewöhnlich. So reichen zum Beispiel an keinem anderen Ort der Erde Gletscher so nahe an den Regenwald heran wie in Neuseeland. Die bekanntesten Gletscher sind der Franz-Josef-, der Fox- und der Tasman-Gletscher. In den Ebenen wird intensive Landwirtschaft betrieben, während an vielen anderen Orten extensive Weidewirtschaft vorherrscht. Östlich der Zentralebene ist die Landschaft aufgrund des geringen Niederschlags steppenartig geprägt. Die nördlichen Teile der Nordinsel liegen in der subtropischen Klimazone und sind an weniger besiedelten Orten großteils mit Regenwald bewachsen. Es handelt sich um Regenwälder der gemäßigten und subtropischen Zone, die sich im Hinblick auf Fauna und Flora von den Regenwäldern der tropischen Zone deutlich unterscheiden. Eine vergleichbare Vegetation mit vielfach immergrünen Laub- und Nadelhölzern sowie teilweise Baumfarnen findet sich an der Südküste Südafrikas, in Tasmanien, Chile und entlang der Pazifikküste von Kalifornien bis Kanada.

 

Gewässer
Neuseeland verfügt über eine große Zahl an großen und kleineren Seen. Der Lake Taupo, der sich im Zentrum der Nordinsel befindet und durch den in der zentralen Hochebene entspringenden Tongariro River gespeist wird, ist der mit Abstand größte See des Landes. Mit einer Fläche von 622 km² ist er größer als der Bodensee. Der See ist das Produkt eines gewaltigen Ausbruchs des Supervulkans Taupo und hatte sich in dessen Caldera gebildet. Die nächstgrößeren Seen liegen allesamt auf der Südinsel und wurden von Gletschern ausgeschoben. Der größte dieser Gletscherseen ist der Lake Te Anau mit einer Fläche von 344 km², gefolgt vom 80 km langen und 291 km² großen Lake Wakatipu nahe Queenstown sowie dem 192 km² großen Lake Wanaka. Ein interessanter Aspekt dieser als Southern Lakes bezeichneten Region ist, dass viele der Gletscherseen tiefer sind als ihre Höhenlage, somit befindet sich der Grund der einzelnen Seen unterhalb des Meeresspiegels.
Neuseeland wird außerdem von zahlreichen Flüssen und Bächen durchzogen. Der längste Fluss des Landes ist der auf der Nordinsel gelegene Waikato River mit einer Länge von 425 km, der aus dem Lake Taupo gespeist wird und bei Port Waikato südlich von Auckland in die Tasmansee mündet. Der Clutha River im Süden der neuseeländischen Südinsel ist mit 340 km der zweitlängste Fluss des Landes. Er entspringt dem Lake Wanaka und mündet etwa 75 km südlich von Dunedin in den Südpazifik. Der drittlängste Fluss des Landes, der 290 km lange Whanganui River, befindet sich wiederum auf der Nordinsel und mündet bei Whanganui in die Cook Strait.
Flora und Fauna
Die Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands gehört zu den außergewöhnlichsten der Erde, da die Inselgruppe schon seit sehr langer Zeit von allen anderen Landmassen getrennt ist und sich die Vegetation unabhängig entwickeln konnte. Die größten Gemeinsamkeiten in der Entwicklung der Flora und Fauna weist Neuseeland mit Neukaledonien und der Lord-Howe-Insel auf.
Die Bevölkerungsdichte beträgt ungefähr 16 Menschen pro km² (Deutschland: 231 pro km²). Damit gehört Neuseeland zu den dünner besiedelten Ländern der Erde
Dabei verteilt sich die Bevölkerung ungleichmäßig auf die verschiedenen Landesteile. Während auf der größeren Südinsel nur gut eine Million Menschen leben und große Landesteile − wie zum Beispiel Fiordland − so gut wie unbewohnt sind, haben etwa 1,3 Millionen Personen alleine in der Metropolregion Auckland, der größten Stadt des Landes, ihren Wohnsitz. Insgesamt leben über drei Millionen Menschen auf der kleineren Nordinsel.

 

ENERGIEVERSORGUNG

Das Kraftwerk Manapouri ist das größte Kavernenkraftwerk Neuseelands.
Im Jahr 2014 deckte Neuseeland fast 80 % seines Elektrizitätsbedarfes mit Erneuerbaren Energien; bis 2025 soll der Anteil im Rahmen der Energiewende auf 90 % steigen.

 

Städte
Whangarei ist das kommerzielle Zentrum Northlands und ist umgeben von ein paar der besten Strände in Neuseeland
Auckland, oft als City of Sails bezeichnet, ist mit über einer Million Einwohnern die größte Stadt Neuseelands.
Hamilton
Tauranga, Bay of Plenty
Gisborne
Palmerston North
Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands im Süden der Nordinsel und hat ungefähr 170.000 Einwohner (Region Wellington ca 440.000).
Nelson
Christchurch ist die größte Stadt der Südinsel.
Dunedin, die Stadt im Südosten der Südinsel, ist stark von den schottischen Einwanderen geprägt.
Invercargill

Nordinsel

Aupouri Halbinsel – Nördlichster mit dem Ninety Mile Beach und dem Cape Reinga (ein Leuchturm mit Wegweiser).
Bay of Islands – Malerische Insellandschaft, die auch historisch interessant ist.
Coromandel – Eine Halbinsel mit schönen Stränden (besonders dem Hot Water Beach) und Kalkklippen. Besonders empfehlenswert ist hier auch Cathedral Cove.
Kauri Forest – Urwälder im Westen der Nordinseln, in denen die zweitgrößten Bäume der Welt stehen und standen.
Napier – kleinere Stadt an der Ostküste, nach der fast völligen Zerstörung durch ein Erdbeben in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts im Stil des Art Deco wiedererrichtet.
Rotorua – Eines der geothermisch aktivsten Gebiete der Erde: Geysire, Schlammtöpfe und überall Schwefelgeruch.
Tongariro National Park – wilde, karge Vulkanlandschaften und der berühmte Tongariro Crossing-Wanderweg.
White Island – ein aktiver Vulkan inmitten der Bay of Plenty.
Whanganui-Nationalpark – Nationalpark am gleichnamigen Fluss, mit der bekannten „Bridge to Nowhere“

Südinsel

Queenstown ist der Entstehungsort des kommerziellen Bungeespringens und ist zu einem Mekka des Adventuresports geworden.
Abel Tasman National Park – Mit dem Abel Tasman Coast Track der entlang der Küste über Strände und den Meeresgrund führt, einem der Great Walks.
Fiordland – Der rauhe Südwesten lockt mit unzähligen Fjorden wie dem Milford Sound und dem Doubtful Sound.
Westland National Park enthält den Franz Josef- und Fox Gletscher – die beiden bekanntesten und leichtzugänglichsten Gletscher Neuseelands.
Kaikoura – Der beste Ort, um in Neuseeland mit Delfinen zu schwimmen. Obwohl man das nahzu überall in Neuseeland kann.
Marlborough Sounds
Pancake Rocks
Neuseeländische Alpen, auch Southern Alps – Ein fast 4.000 Meter hohes Gebirge, das das Rückgrat der Südinsel bildet.